Die CDU Haßlocher lud interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die sich für die Entwicklung im Süd-Westen von Haßloch interessieren. „Ein Angebot jenseits von Facebook & Co.“ so Vorsitzender Jürgen Vogt. Es bestand die Möglichkeit sich „Auge in Auge“ mit Jürgen Scheweiler-Würzburger, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Haßlocher Gemeinderat, zahlreichen Gemeinderäten aber auch Kreistagsmitgliedern, darunter Renate Armbrust und Hans Grohe, zu unterhalten.

„Es ist leichter Gemeinderäte und Gemeindeverwaltung über Facebook zu beschimpfen, als sich aus erster Hand zu informieren. Es ist schade, dass keine von den „Beschimpfern“ diese Möglichkeit nutzte“, so Jürgen Scheweiler Würzburger und Jürgen Vogt einmütig.

Zwei Bebauungspläne, darunter eine Ersterstellung und eine Neufassung, mit dem geplanten Logistikzentrum, waren Themen vor Ort. „Ein Bebauungsplan ist bereits vergeben, die Vergabe des Zweiten, mit dem Logistikzentrum und der Obermühle, erfolgt im Februar“ so Bürgermeister Lother Lorch. Am Wald entlang erläuterte Jürgen Scheweiler-Würzburger die geplante Maßnahme H4 mit einem Damm von bis zu 1,20 Meter Höhe als Schutz des Industrie- / Gewerbegebiets. „Die Maßnahme H4 und der Rebbachbypass sorgen für den Schutz bei einem 100jährigen Ereignis“, so Scheweiler-Würzburger. „Experten der Gemeindewerke, der Feuerwehr und der Gemeinde treffen sich in Kürze, um den Umgang mit den vermehrt auftretenden Starkregenereignissen zu besprechen und um Gegenmaßnahmen zu planen“, so Bürgermeister Lorch. „Ökologie und Ökonomie sind hohe Güter bei den geplanten Maßnahmen. Wenn die Maßnahmen umgesetzt sind, wird dies mit Sicherheit auch die Senkung der hohen Prämien der Versicherungen für Elementarschäden für die Haßlocher Bevölkerung bedeuten.“ so Scheweiler-Würzburger und Renate Armbrust einmütig.

Weiter führte der Weg über die Rehbach zur Obermühle, wo eine Stärkung mit Glühwein, Punsch und Fleischkäse die interessierten Teilnehmer erwartete. Den Teilnehmern konnte auch ein Blick auf den Geländestreifen an der Rehbach im Süden der Bebauung werfen, die weitgehend freien Zugang zum Rebbach ermöglicht.

Durch das Gewerbegebiet ging es über die frisch sanierte Adam-Steger-Waldstr. (als Teil der Westrandstr) zum Badepark. Die anwesenden Aufsichts- und Gemeinderatsmitglieder luden alle Interessierten für den 20. Februar zur Gemeinderatssitzung ein. „Wir denken, dass wir unser K4 brauchen werden, sollen doch die Haßlocher BürgerInnen über die aktuelle Situation, wie Planung und die damit verbunden Kosten aber auch über künftige Belastung der Haßlocher informiert werden.

Bei leichtem Regen auf den letzten Metern traf man sich zum Abschluss im Restaurant „El Greco“.